Schnellroster Flasche 1,0 l - Watergames ein Unternehmen der DS GmbH

Doberstein Group

Schnellroster Flasche 1,0 l

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Schnellroster Flasche 1,0 Liter Inhalt

Die Schnellroster Flasche enthält die schwach saure Lösung zur Aktivierung und Beschleunigung des Oxidationprozesses auf Oberflächen von Baustählen und auch von Cortenstählen.

Der bewährte Schnellroster und Rostbeschleuniger

Der Schnellroster ist eine säurefreie wässrige Lösung zur Aktivierung und Beschleunigung der Oxidation auf Stahl-Oberflächen. Der Schnellroster hat sich inzwischen auch bei Cortenstahl bestens bewährt. Mit anderen Worten, der Schnellroster ist ein echter Rostbeschleuniger um Baustahl bzw. Eisen künstlich und schnell rosten zu lassen.

 Rost - erzeugt mit dem Schnellroster

 

Zunderschicht und Korrosionsschutz

Die Oberflächen bei neu gekauften Stahlblechen sind meist mit einer Zunderschicht umgeben, welche das Blech vor Korrosion schützt. Des Weiteren sind die Bleche oft durch eine Fettschicht zusätzlich gegen Rost geschützt. Ob sich eine Zunderschicht auf dem Blech befindet oder nicht, hängt im Grunde genommen von der Blechstärke ab: Bis 3mm spricht man vom so genannten Feinblech ohne Zunderschicht. Bleche mit Stärken ab 3mm und darüber zählen zu den Grobblechen. Diese Bleche haben eine Zunderschicht bzw. Walzhaut. Weil es sich beim Zunder um bei hoher Temperatur oxidiertes Eisen handelt, kann an dieser Stelle kein erneuter Rost entstehen. Zunder besteht aus schwarzem Eisenoxid oder einer Mischung aus schwarzem und rotem Eisenoxid (Eisen(II, III)-oxid). Ästhetisch gewollt ist aber das rote Eisenoxid (Eisen(III)-oxid), welches durch die korrosive Einwirkung von Wasser und dem Sauerstoff aus der Luft entsteht.

Verzunderte Grobbleche neben blankem Feinblech

Mit dem Schnellroster Zeit und Geld sparen:

Bereits nach 24 Std. hat ein blankes Blech eine schöne Rostpatina gebildet.

Die Anwendung des Schnellrosters ist denkbar einfach:

Nachdem die zu bearbeitende Fläche zunderfrei und entfettet ist, wird der flüssige Schnellroster auf die Oberfläche aufgetragen. Das Auftragen kann durch Pinseln, Rollen oder Sprühen erfolgen; wichtig dabei ist eine gleichmäßige Verteilung. Bereits nach wenigen Minuten fängt die Rostpatina an zu entstehen. Anschließend kann mit etwas Geschick eine schöne Struktur in die Fläche eingearbeitet werden.

Ergiebigkeit: ca. 15m²/Liter

Vorbereitung zur Schnellroster Anwendung

Die zu behandelnde Stahl Oberfläche muss frei von Zunder, Fetten, Ölen und sonstigen Verunreinigungen sein. Das beste Ergebnis wird auf einer sandgestrahlten Oberfläche erzielt. Natürlich kann die Zunderschicht oder Walzhaut durch Schleifen entfernt werden. Weil der Zunder nur auf  Blechen oder Stahlprofilen ab Wandstärken über 3mm zu finden ist, spielt der Zunder bei dünneren Blechen in der Regel keine Rolle. Die sogenannten Feinbleche müssen nur entfettet werden. Das Entfetten kann beispielsweise mit herkömmlichem Bremsenreiniger oder Aceton erfolgen. Dabei kann es schon reichen, wenn die Oberfläche mit dem Reiniger besprüht und mit einem sauberen Tuch abgewischt wird. Auch andere entfettende Mittel, wie man sie im Haushalt benutzt, sind hier möglich.

Verkleidung aus Cortenstahl

Auftragen des Schnellrosters

Die Schnellroster Anwendung soll im Idealfall bei Raumtemperatur (ca. 15°C bis 28°C) erfolgen. Der Schnellroster wird durch gleichmäßiges Befeuchten mittels Rolle, Pinsel, Lackierpistole oder Sprühflasche auf das Blech gebracht. Schon während des Auftragens beginnt der Rostvorgang. Nach bereits ca. 10 Minuten erhält die Oberfläche eine klassisch rotbraune Oxidschicht und ist nach ca. 24 Stunden ästhetisch vollständig ausgebildet. Dabei kann durch wiederholtes Anwenden die Rostschicht intensiver gestaltet werden.

Außenbereich

Cortenstähle, welche im freien der Bewitterung ausgesetzt werden, benötigen keine weitere Behandlung. Der Cortenstahl als wetterfester Baustahl kann unter diesen Bedingungen eine festhaftende Oxidschicht ausbilden und braucht deshalb keine zusätzliche Konservierung.

Innenbereich

Im Innenbereich ohne Bewitterung kann der Cortenstahl die schützende und fest haftende Oxidschicht nicht ausbilden. Dadurch muss für diesen Einsatz eine zusätzliche Versiegelung erfolgen. Die Versiegelung festigt die Oxidschicht. Das heißt die Rostschicht wird so wie sie ist konserviert. Aus diesem Grund kann man für den Innenbereich auch normalen Baustahl verwenden.

Tipp 1: Optimal zum Ziel

Weniger ist oft mehr:
Für die Bildung von Rost ist eine Befeuchtung bzw. Benetzung der Oberfläche ausreichend. Durch zu nasses Auftragen, wenn sich z. B. bleibende Pfützen bilden, kann eine Überreaktion stattfinden und die Rostoberfläche schwärzt sich. Diese Pfützen vermeidet man z. B. durch senkrechtes Positionieren des Werkstücks. Sollte es doch mal zu einer Verfärbung ins Schwarze kommen, dann kann man die schwarze Schicht wieder durch ganz gewöhnliches Schleifen oder Sandstrahlen entfernen. Anschließend wird die Schnellroster Anwendung an dieser Stelle einfach wiederholt.

Tipp 2: Gleich loslegen

Für nicht gestrahlte blanke Oberflächen ohne Zunderschicht, wie sie bei Feinblechen und Profilen etc. bis zu einer Wandstärke von ca. 3mm zu finden sind, kann der Herbstlaub Schnellroster ganz ohne Vorbehandlung direkt angewendet werden. Mit anderen Worten, diese Flächen muss man nicht sandstrahlen, nicht schleifen und auch nicht entfetten:

  1. Schnellroster mittels Sprühflasche gleichmäßig benetzend auftragen.
  2. Mit Schleifvlies (Körnung P180 – P240) benetzte Oberfläche reiben bis der Perleffekt aufhört. (Durch das Reiben mit dem Vlies öffnet man die Fettschicht auf dem Blech und das Rosten setzt ein.)
  3. Dann Schnellroster ein zweites Mal aufsprühen, um den Rostprozess zu verstärken.
  4. Nach der Trocknung kann durch leichtes Benetzen mit Wasser (aber nicht abwaschen) der Prozess wieder gestartet werden. Dies kann bis zu dreimal wiederholt werden.

Tipp 3: Kreativ-Rost

Mit der Stärke der Benetzung, Schleifvlies und Wischtuch kann in die Oberfläche eine eigene und lebendige Struktur eingearbeitet werden. Je nach Fortschritt des Rostens wird durch wiederholtes Anwenden die Patina beeinflusst. Zwischen den Anwendungen müssen aber Pausen von mehreren Stunden (ca. 1-5 je nach Werkstoff und Fortschritt) eingehalten werden. Auf diese Weise kann jeder mit einigen Versuchen und ein wenig Übung seinen eigenen besonderen Stil erschaffen.
Für den Innenbereich:
Um diese Oberfläche mit seiner Struktur zu konservieren, muss man sie versiegeln. Hierzu hat sich der DS Versiegler bereits bestens bewährt.